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18. Symposium Mammasonographie

14. Januar 2017 bis 15. Januar 2017

 
 
 

Die Mammasonographie ist eine Ultraschalluntersuchung der Brust. Der Brustultraschall ist eine wichtige Untersuchungsmethode der komplementären Mammadiagnostik zur Früherkennung von Brustkrebs bei der Frau. Die Vorteile der Mammasonographie umfassen die Vermeidung von Röntgenstrahlen, die Altersunabhängigkeit der Abklärungsdiagnostik und die flächendeckenden Verfügbarkeit bei Gynäkologen und Radiologen – in der Einzel- und Gemeinschaftspraxis, im MVZ, im Brustzentrum und in der Klinik.
Das Mammakarzinom ist nach den Herz-Kreislauferkrankungen und dem Bronchialkarzinom die dritthäufigste Todesursache der Frau. Für die Früherkennung von Brusterkrankungen  ist die Tastuntersuchung des Brustdrüsenkörpers und der Achselhöhlen zwar nicht obsolet, doch entscheidend ist heute die Mammographie. Seit Beginn im Jahre 2004 ist das Mammographie-Screening die Basis des gesetzlichen Krebs-Früherkennungsprogramms. In der weiteren Abklärungsdiagnostik, sowie in der kurativen Medizin, ist die Sonographie bei speziellen Indikationen „unschlagbar“, z.B. bei der röntgendichten Brust und bei (sonografisch gesteuerten) Biopsien.
Zum Thema findet das 18. Symposium Mammasonographie vom 14.-15. Januar 2017 in Osnabrück statt. Kursleiter sind wieder Prof. A. Mundinger (Osnabrück) und Prof. H. Madjar (Wiesbaden). Die Landesärztekammer (LÄK) Niedersachsen hat den Fortbildungskongress mit 20 CME-Punkten zertifiziert. Die Anerkennung liegt ebenfalls vor von der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) als Grund-, Aufbau-, Refresher- oder Abschlusskurs und der Akademie der Deutschen Gesellschaft für Senologie. Die Akkreditierung erfolgte weiterhin von der International Breast Ultrasound School (IBUS) und dem Berufsverband der Frauenärzte (BVF).
Beim Kongress nehmen neben den Vorträgen von anerkannten Experten die praktischen Übungen breiten Raum ein. Im Grundkurs liegt der Fokus auf der Gerätetechnik, der Sonographieanatomie, den praxisrelevanten Standards und der Befundinterpretation. Im Aufbau-, Abschluss- und Refresherkurs werden moderne Zukunftstechnologien vorgestellt und die Korrelation des Ultraschallbefundes mit klinischer Untersuchung, Vorbefunden, Mammographie- und MR-Befunden diskutiert. Weiterhin wird der neue BIRADS-Atlas repetiert und trainiert.
Die praktischen Hands-on-Übungen unter Anleitung erfahrener Tutoren beinhalten die Untersuchungstechnik der Brust, der Axilla, die Geräteeinstelltechnik, die ultraschallgeführten Interventionen sowie das BIRADS-Reading. Die Teilnehmer haben ausreichend Gelegenheit, Ultraschall auf höchstem Niveau zu trainieren sowie Ihre Fertigkeiten in modernen Gerätetechnologien zu optimieren und mit den Experten in einen strukturierten Dialog zu treten.

 

Tagungsleiter:
Prof. Dr. med. A. Mundinger, Klinik für Radiologie, Niels-Stensen-Kliniken, Marienhospital, Osnabrück
Prof. Dr. med. H. Madjar, Fachbereich Gynäkologie, Deutsche Klinik für Diagnostik, Wiesbaden
Zielgruppen:
Gynäkologen, Radiologen, Senologen aus Klinik und Praxis

Details

Beginn:
14. Januar 2017
Ende:
15. Januar 2017
Veranstaltungkategorie:

Veranstalter

Fortschritte der Wissenschaft e.V.

Veranstaltungsort

Bildungszentrum St. Hildegard
Detmarstraße 2-4
Osnabrück, 49074 Deutschland
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Telefon:
05 41 - 32 67 700
Website:
http://www.niels-stensen-kliniken.de/bildungszentrum-st-hildegard/aktuelles.html