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33. Jahrestagung der AG Notärzte in Nordrhein-Westfalen e.V. (AGNNW)

20. Januar 2017 bis 21. Januar 2017

Jahrestagung AG Notärzte, 2018

 

 

Am 20. und 21. Januar 2017 finden die Westdeutschen Notfalltage im Maternushaus in Köln statt – unweit vom Hauptbahnhof und dem Kölner Dom. Wie bereits 2016 und in den Jahren zuvor rechnet der Veranstalter für den Fortbildungs – Kongress wieder mit über 400 Teilnehmern Rettungsfachpersonal. Die Teilnehmer kommen überwiegend aus Nordrhein-Westfalen (NRW) aber auch aus den benachbarten Bundesländern Niedersachsen, Hessen und Rheinland-Pfalz.

Die Arbeitsgemeinschaft Notärzte in Nordrhein-Westfalen e.V. (AGNNW) ist Mitglied in der BAND – der Bundesvereinigung der Arbeitsgemeinschaften der Notärzte Deutschlands e.V. Die BAND ist die Dachorganisation aller Länder-Arbeitsgemeinschaften und das gemeinsame Sprachorgan aller Notärztinnen und Notärzte in Deutschland.

Die wissenschaftliche und organisatorische Leitung der 33. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Notärzte in Nordrhein-Westfalen e.V. (AGNNW) haben

  • Prof. Dr. med. D. Paravicini (Sparrenstr. 1, 33602 Bielefeld)
  • Prof. Dr. med. Th. Weber (St. Josef-Hospital, Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Gudrunstraße 56, 44791 Bochum)
  • Dr. med. P. Gretenkort (Allgemeines Krankenhaus Viersen GmbH – St. Cornelius Hospital – Institut für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie)
  • Dr. med. Th. Jacob (Ärztlicher Leiter Rettungsdienst. Landkreis Herford, Amt für Sicherheit und Ordnung, Gefahrenabwehr)
  • Privatdozent Dr. med. A. Bohn (Ärztlicher Leiter Rettungsdienst der Stadt Münster, Amt 37, Berufsfeuerwehr Münster. Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin UKM – Universitätsklinik Münster)

Zielgruppe (weiblich & männlich) sind Notärzte, Anästhesisten, (Unfall-) Chirurgen, Internisten, Neurologen / Neurochirurgen, Pädiater und Allgemeinmediziner sowie Notfallsanitäter und Rettungssanitäter. Angesprochen sind weiterhin die anerkannten Hilfsorganisationen des Rettungsdienstes wie ADAC, ASB, Björn Steiger Stiftung, DRK, Johanniter, Malteser, DLRG und die Bundeswehr (-krankenhäuser) sowie die Rettungsdienstträger wie z.B. die Feuerwehr. Der Fortbildungskongress ist von der Landesärztekammer (LÄK) Nordrhein mit 6 CME-Fortbildungspunkten für das wissenschaftliche Programm und 3 Zusatzpunkten für das Kursprogramm zertifiziert.
Im Zentrum der Fortbildungs – Tagung steht die Frage: Was soll ein Notarzt leisten? Welche Einsätze brauchen einen Notarzt und welche nicht? Wie weit geht der Anspruch an die Aufgaben des Notarztdienstes und wo finden diese ein Ende?

 

Themenschwerpunkte sind die aktuellen Leitlinien für Polytrauma / Schwerverletzten – Behandlung, Sepsis, Schlaganfall, Status epilepticus, Anaphylaxie sowie dem Eckpunktepapier 2016 zur notfallmedizinischen Versorgung der Bevölkerung in der Prähospitalphase und in der Klinik.

 

Die fachlich-inhaltlichen Themen werden ergänzt durch die Sitzung zur Berufspolitik – „im Dialog mit dem Ministerium“, mehrere Intensiv – Workshops und Erfahrungsberichte zu den Themen „Giftnotruf und Rettungsdienst“ sowie zur Akutmedizin bei „Ärzte ohne Grenzen e.V.“. Stark nachgefragt ist erfahrungsgemäß auch wieder das Industrieforum unter der Leitung von Prof. Dr. med. Dr. Alex Lechleuthner, Ärztlicher Leiter Rettungsdienst der Stadt Köln, Berufsfeuerwehr Köln.

 

Die Jahrestagung wird begleitet von einer großen Industrieausstellung mit über 30 Firmen. Die Ausstellungsfläche ist zu 100 Prozent belegt. Die Fachausstellung wird wieder von der comed GmbH, Köln (www.comed-kongresse.de) organisiert.

 

Last but not least findet am Freitag (20. Januar 2017) die Ordentliche Mitgliederversammlung der AGNNW mit der Neuwahl des Vorstandes statt. Im Anschluss treffen sich die Teilnehmer und Aussteller beim „Kölschen Abend“ im Brauhaus Sion (Unter Taschenmacher 5-7) zum kollegialen Erfahrungsaustausch und Networking. Zum Abschluss des wissenschaftlichen Programms erfolgt am Samstag (21. Januar 2017) die Verleihung des „Ideenpreises der AGNNW 2017“. Mit dem Ideenpreis der AGNNW werden Projekte ausgezeichnet, die geholfen haben, den Rettungsdienst besser zu machen und die auch Vorbild für andere Rettungsdienste sein können.

 

Grundlage für die Arbeit des Rettungsdienstes sind die Rettungsdienstgesetze der Bundesländer. Nicht gesetzlich geregelt ist dabei die Hilfsfrist, d.h. die Zeit vom Eingang des Notrufs in der Leitstelle bis zum Eintreffen des Einsatzfahrzeugs an der Einsatzstelle zur Notfallversorgung. Bundesweit wird davon ausgegangen, dass die Hilfsfrist zur Erreichung des Notfallpatienten nicht mehr als zehn Minuten betragen soll. Sie darf nicht über fünfzehn Minuten liegen. Einsatzfahrzeuge zu Land wie Notarztwagen (NAW) und Rettungswagen (RTW) werden bei Bedarf ergänzt um die Luftrettung mit dem Rettungshubschrauber und die Wasserrettung. Auf Ebene der Kreise und kreisfreien Städte erfolgt die Koordination der Einsätze der Notfallrettung durch den Ärztlichen Leiter Rettungsdienst (ÄLRD).

 

Die spezielle Qualifizierung für die Tätigkeit des Notarztes erfolgt i.d.R. durch einen Achtzig-Stunden-Kurs gemäß der Musterweiterbildungsordnung der Bundesärztekammer (BÄK) zur Erlangung der Zusatzbezeichnung Notfallmedizin / Fachkunde Rettungsdienst.

 

Ziel der Notfallrettung bzw. Notfallmedizin / Rettungsmedizin ist die Sicherstellung der präklinische und klinische Notfallversorgung durch Herstellung bzw. Gewährleistung der Transportfähigkeit des (Notfall-) Patienten – egal ob Kindernotfall, Herzinfarkt, Schlaganfall, Großschadensereignis ein anderes lebensbedrohliches (Unfall-) Ereignis.

Tagungsleiter:
Dr. med. P. Gretenkort, Institut für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie, AKH Viersen
Dr. med. A. Bartsch, Klinik für Anästhesie und Interdisziplinäre Intensivtherapie, evangelisches Waldkrankenhaus Bonn-Bad Godesberg
Prof. Dr. med. Th. Weber, Klinik für Anästhesiologie, Ruhr-Universität Bochum
Prof. Dr. med. D. Paravicini, Bielefeld

Zielgruppen:
Notärzte, leitende Notärzte, Ärztliche Leiter Rettungsdienst, Anästhesisten, (Unfall-) Chirurgen, Intensivmediziner, Internisten, Allgemein-/ Praktische Ärzte, Führungskräfte in Rettungsdienst und Katastrophenschutz, Rettungsassistenten, Notfallsanitäter

Details

Beginn:
20. Januar 2017
Ende:
21. Januar 2017
Veranstaltungkategorie:

Veranstalter

Arbeitsgemeinschaft Notärzte in Nordrhein-Westfalen e.V.

Veranstaltungsort

Maternushaus
Kardinal-Frings-Straße 1
Köln, 50668 Deutschland
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Telefon:
02 21 - 16 310
Website:
https://tagen.erzbistum-koeln.de/maternushaus/